Reaktivierung fürs Educamp

Bin grad an meinem ersten Educamp in Hamburg und nehm das mal als Anlass, den Blog zu reaktivieren. Lustige Vorstellungsrunde, ALLER Teilnehmer. Man kann auf Twitter folgen http://twitter.com/ec10hh

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Februar 5, 2010 at 8:55 am 2 Kommentare

Compendium LD: Tool for Course planning

On the last red*ink residential seminar in Tesserete, Ticino, we had the pleasure to have Gráinne Conole (here is her blog) as a speaker. Most interesting – for me – was to get first-hand insights in Gráinne’s everyday work at the Open University UK where she is responsible for e-learning (though she certainly thakes on a very differentiated and open perspecitve on the ‚e‘).

A most interesting thing for me is Compendium LD, a smart (and free) little tool for visualizing course designs. After having spent some time working on  a broschure (well, rather redact and re-edit an so long unfinished draft) about how to sensibly design self-study courses, this tool really seems handy for course design. I have already played around a bit and desined a course into the blue. Tomorrow, however, I will test it under „real life conditions“ as I plan to use it for supporting a re-design of an existing course. I hope that (1) the tool will help me to keep track of all the elements of the course fulfilling the demand to arrive at a coherent desing and (2) it will help the lecturer whose course is to be modified to get deeper insights and a better feeling for didactic design processes. See what the tool can do in practice – I will report on my experiences.

Another initiative Gráinne presented is Cloudworks, a platform for exchanging functioning didactic designs but also unsolved problems and open questions. The idea is to build on the experiences of not so successful attempts to set up learning objects repositories etc. So cloudworks features a few functions that aim at building up a rather strong community to reach a critical mass of active users. I am sceptical about it but let’s give it a chance, it certainly is a great idea. So, please register and enter your good and bad practices from your own teaching.

Btw. Gráinne prompted us to do an ad hoc Cloudworks session and jot down some ‚clouds‘ (good didadctic concepts) that come to our mind. I briefly described the Augsburg model to teach or rather learn about qualitative research methods. Let’s see perhaps it will be on Cloudworks in the near future.

September 22, 2008 at 8:25 pm 1 Kommentar

Red*Inklings blog

My doctoral school has its own blog from now on. So if anyone is interested not only what I, but what all of us are doing in their respective pdh and other projects feel free to read and comment on the red*ink blog. This group blog is also the reason why I switch to English – at least in those of my entries that might be worth feeding them to the red*ink blog.

September 22, 2008 at 7:02 pm Hinterlasse einen Kommentar

Abends offline

Derzeit bin ich abends offline. Ich bin umgezogen, in eine schöne, neue Wohnung mit Terassenblick auf die Stadt, Abendsonne, alles. Aber ich bin (noch) offline. Nun könnte man meinen, tagsüber vor dem Computer zu sitzen und im WWW zu navigieren, würde reichen. Aber nein, ich muss zugeben, ich fühle micht tatsächlich abgeschnitten vom Rest der Welt, wenn ich am Abend Zuhause bin und partout nicht ins Netz komme. Aber vielleicht ist das ja ne zeitlang ganz heilsam. Man liest mehr, hört Musik, die man schon lange nicht gehört hat… Trotzdem hoffe ich, dass ich bald das Equipment für meinen W-Lan-Zugang geliefert bekomme. Dann kann ich mich nämlich auf die Terasse setzen und online sein.

Juli 16, 2008 at 12:54 pm 3 Kommentare

w.e.b.Square in Gross

Zufällig bin ich bei der Arbeit gerade auf das 360-Grad-Journal gestossen, eine Art w.e.b.Square als hardcopy Journal. Die Idee, die dahinter steht, ist wohl dieselbe wie bei w.e.b.Square: Studentische Arbeitsergebnisse – also Seminar- und Abschlussarbeiten, Essays etc. sollten nicht einfach in Archiven verschwinden, sondern gelesen werden.

Die Umsetzung sieht allerdings ganz anders aus: Während w.e.b.Square ein kleines, kostenlos zugängiges Online-Portal ist, gibt 360-Grad ein kostenpflichtiges Magazin heraus (zu Semesterbeginn und -ende) in einer Auflage von 3500 Exemplaren. Sehr beeindruckend ist auch der Beirat der dahinter steht. Wobei natürlich auch interessant wäre, inwiefern das Projekt dann wirklich noch als studentisch gelten kann, vor allem weil einige Beiträge doch auch von Postdocs und z. T. Habilitierten verfasst worden sind. Sandra wird sich auf jeden Fall eingehender damit befassen – auch im Hinblick auf den GMW-Beitrag von ihr, Vicky und Gabi zu w.e.b.Square. Vielleicht kommt ja ein guter Kontakt zustande.

Juli 15, 2008 at 9:50 am 2 Kommentare

Designing Activity-Based Learning Environments: Artikel online

Der Artikel, den ich zusammen mit Tom für den SCIL-Kongress verfasst habe, ist nun im Rahmen eines SCIL-Arbeitsberichts erschienen und online verfügbar:

Jenert, T. & Sporer, Th. (2008). Designing Activity-Based Learning Environments from a Student PerspectiveBrahm, T. (Ed.), The Changing Face of Learning in Higher Education Institutions Paper Proceedings of the 3rd International scil Congress 2008, St. Gallen: scil, Universität St. Gallen.

In dem Artikel diskutieren wir unterschiedliche Methoden vor, wie praktische Erfahrung und theoretisches Wissen zusammen vermittelt werden können. Einerseits klassische Seminare mit Praxiselementen, andererseits das grossteils selbstorganisierte Selbststudium. Als Synthese beider Formen präsentieren wir ein Kursdesign, dass Studierende von einer eher geschlossenen, vertrauten hin zu einer offenen, selbstorganisierten Lernform führt.

Juni 25, 2008 at 9:41 am Hinterlasse einen Kommentar

Curriculum Development

Gestern waren ich und Anja an der Pädagogischen Hochschule Zürich zu einem Workshop von Harry Hubball zum Thema Curriculum-Entwicklung. Hubball ist Associate Professor an der Universität von Vancouver, Canada und befasst sich mit der Entwicklung „lernzentrierter“ Curricula. Der Fokus lag dabei auf der Programmebene, d. h. die Konzeption eines ganzen Studiengangs über mehrere Semester. Für mich war das eine relativ neue Perspektive, weil ich sonst eher didaktische Interventionen auf Modul- und noch eher Kursebene kenne.

Die bunte Zusammensetzung des Publikums (mit dabei waren z. B. Curriculumsverantwortliche aus den Bereich en Lehrerbildung, Musikerziehung, zeitgenössischer Tanz,…) machte den Workshop ebenso interessant wie die lebendige Art Hubballs und seine Fähigkeit, die Erfahrungen der Workshopteilnehmer als Diskussionsanker aufzunehmen und doch noch eigenen Input zu liefern.

Besonders interessant fand ich persönlich vor allem die Frage, wie man von einzelnen Modulen zu einem Studiengang gelangt, der von Studierenden sowohl horizontal (innerhalb eines Semesers) als auch vertikal (über den gesamten Zeitverlauf des Studiums) als kohärent erlebt wird.  Hubball empfiehlt, der „Curriculum Learning Community“ beachtung zu schenken und diese zu stärken. Das bedeutet, alle, die an einem Studiengang mitwirken, sollten vor der Planung, während der Implementation und auch einige Zeit nach der Einführung in die Curriculumsentwicklung mit einbezogen werden, sodass ein echtes Verantwortungsgefühl und Interesse (commitment) entsteht.

Die Studierenden sind dabei eine wichtige Anspruchsgruppe und sollten von daher vor Beginn der Lernaktivitäten zu ihren Bedürfnissen und Vorstellungen befragt werden. Desweiteren sei es wichtig, didaktische Gestaltungsprozesse für alle Betroffenen transparent zu machen, also die Gründe für Veränderungen klar zu kommunizieren und z. B. deutlich zu machen, dass damit eine Verbesserung einhergeht oder Wünsche berücksichtigt werden.

Ferner sei es erforderlich, die Curriculumentwicklung in gewisser Weise zu professionalisieren (establish a „Scholarship of Curriculum Practice“), d.h. Curriculumentwicklung als ganzheitlichen Prozess zu verstehen (im Gegensatz zu eher fragmentarischen Ansätzen, in denen unterschiedliche Elemente des Curriculums von verschieden Personen entwickelt werden) und in die Hände von Experten zu geben, die sich wiederum in der wissenschaftlichen Community etablieren.

Literaturtipp:

Hubball, H.T., & Gold, N. (2007). The Scholarship of Curriculum Practice and Undergraduate Program Reform: Theory into Practice. New Directions for Teaching and Learning 112, 5-14.

Juni 18, 2008 at 7:24 pm Hinterlasse einen Kommentar

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