w.e.b.Square in Gross

Juli 15, 2008 at 9:50 am 2 Kommentare

Zufällig bin ich bei der Arbeit gerade auf das 360-Grad-Journal gestossen, eine Art w.e.b.Square als hardcopy Journal. Die Idee, die dahinter steht, ist wohl dieselbe wie bei w.e.b.Square: Studentische Arbeitsergebnisse – also Seminar- und Abschlussarbeiten, Essays etc. sollten nicht einfach in Archiven verschwinden, sondern gelesen werden.

Die Umsetzung sieht allerdings ganz anders aus: Während w.e.b.Square ein kleines, kostenlos zugängiges Online-Portal ist, gibt 360-Grad ein kostenpflichtiges Magazin heraus (zu Semesterbeginn und -ende) in einer Auflage von 3500 Exemplaren. Sehr beeindruckend ist auch der Beirat der dahinter steht. Wobei natürlich auch interessant wäre, inwiefern das Projekt dann wirklich noch als studentisch gelten kann, vor allem weil einige Beiträge doch auch von Postdocs und z. T. Habilitierten verfasst worden sind. Sandra wird sich auf jeden Fall eingehender damit befassen – auch im Hinblick auf den GMW-Beitrag von ihr, Vicky und Gabi zu w.e.b.Square. Vielleicht kommt ja ein guter Kontakt zustande.

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Designing Activity-Based Learning Environments: Artikel online Abends offline

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  • 1. Sandra Hofhues  |  Juli 17, 2008 um 7:02 am

    Hi Tobi,

    ich meine auch, das Magazin fährt eine etwas andere (Marketing-)Strategie als wir sie mit w.e.b.Square verfolgen. Die wichtigsten Unterschiede hast Du ja bereits angesprochen. Dennoch finde ich solche Beispiele immer wieder interessant, um daraus Schlüsse für unser “Modell” einer frei zugänglichen Bildungsressource zu ziehen. Ich denke da z.B. an den o.g. Beirat, den ich in Sachen Commitment für nicht unwichtig behalte, gerade wenn studentische Journals außerhalb der eigenen Hochschule auch “funktionieren” sollen. Danke für den Linktipp!

    Liebe Grüße,

    Sandra

    Kommentar
  • 2. tjlog  |  Juli 17, 2008 um 8:33 am

    Hallo Sandra,

    es wäre auf jeden Fall interessant, mit den Verantwortlichen des Magazins über das Marketing zu sprechen. Klar ist, dass es schon motiviert, für eine “echtes”, d.h. Print-Maganzin zu schreiben, das auch noch verkauft wird. Zudem ist das breite Presseecho ein nicht zu verachtender Faktor, der das Magazin sicher bei Studierendenen als potenzielle Autoren attraktiv macht. Nur, wie haben die es geschafft, mit dieser Idee an wirklich grosse Zeitungen zu kommen? Und warum haben Sie einen so grossen Beirat? Ich hoffe, du bekommst Kontakt und bin schon auf deinen Bericht gespannt.

    Liebe Grüsse und bis bald in Augsburg und der Schweiz,
    Tobi

    Kommentar

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