„Amerikanisierung“ falsch verstanden

Juni 17, 2008

Gabi (danke für den intersannten Hinweis!) verweist in ihrem Blog auf einen Artikel von Havard-Professor Jeffrey Hamburger in Forschung und Lehre, zum Umbau des deutschen Hochschulsystems. Was hierzulande häufig als Amerikanisierung gesehen wird, empfindet Hamburger, selbst Professor in Harvard, als einen Verlust von Werten, die ausgerechnet die amerikanischen Hochschulen im 19. Jahrhundert versucht haben von der deutschen Hochschule zu übernehmen. Interessant, dass Hamburger in den US-amerikanischen Bachelor-Master-Abschlüssen ausgerechnet die Flexibilität, Wahlfreiheit und Selbstverantwortung („die Freiheit, den eigenen Studienverlauf selbst zu gestalten“) wiederfindet, die hierzlande mit Verweis auf effizientere (Aus-) Bildung eher kritisch betrachtet wird.

Für mich ein deutliches Zeichen dafür, dass Fragen zur Flexibilität und zur Gestaltung von Studienpfaden mit Bologna nicht gegessen sind, im Gegenteil. Gerade jetzt sollte man sich Gedanken machen, wieviel Freiheit man Studierenden zutraut. Zumal man ja am Ende den selbstorganisierten Lernenden haben will

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  • [...] In der Zeitschrift „Forschung und Lehre“ ist ein Beitrag des Harvard-Professors Jeffrey Hamburger erschienen, worin er die deutsche Hochschulentwicklung kritisch betrachtet. Hierzu hat Gabi einen lesenswerten Blog-Beitrag verfasst (hier), ebenso ist Tobias darauf eingegangen (hier). [...]

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