Archive for Februar 2008

Die Kehrseite der Reflexion oder über den Verlust des Moments

Frank hat in seinem Blog einen schönen Eintrag über die Chancen und – vor allem – vernünftigen Grenzen von Reflexion geschrieben, das Ergebnis eines wirklich interessanten Gesprächst zwischen ihm, Alex und mir vorige Woche.

Ich will – ergänzend zu Frank – kurz zusammenfassen, was für mich die Essenz des Gesprächst war: In einer Zeit des ständigen reflektierens und Reflektiert-Seins besteht die Gefahr, das eigentliche, die Essenz der Momenterfahrung (Frank bezieht sich in diesem Zusammenhang auf Nietzsche – übrigens lesenswert der Aufsatz) zu verlieren. Die positive Seite des Reflektierens ist sicherlich, dass man Entscheidungen verantwortungsvoll und bewusst trifft. Auf der anderen Seite verschwindet dadurch der ungetrübte Moment, der ohne Bezug zur Zukunft, ohne die Frage des „warum“, ohne einen unmittelbaren Sinn, einfach besteht. Denn Reflexion führt – das ist ja so gewollt – immer zu einer gewissen Distanz zum Erlebten. Ob so eine zweifelnde Distanz immer gut ist, wir wissen es nicht.

In unserem Gespräch ist die Frage nach einem gesunden Maß an Reflexion aus der Diskussion entstanden, inwiefern Bildung gewisse Phasen eines unreflektierten, spontanen Erlebens benötigt. Also Momente, die nicht immer mit einem Ziel oder einer Vision verbunden sind, sondern auf die man sich einlässt, weil sie sich gerade ergeben. Es könnte sein, dass solche Phasen gerade im BA/MA-Studium, das generell eher unter Zeitmangel leidet, etwas zu kurz kommen.

1 comment Februar 11, 2008

Brauchwiki-Projekt vorgestellt

Heute haben wir (Marga und ich)  das Brauchwiki-Projekt auf einer Versammlung der bayerischen Volkskunde-Institute in Augsburg vorgestellt. Nach einer Übersicht zum Projektablauf von Marga habe ich einen Vortrag zum Einsatz von Wikis als didaktisches und – möglicherweise – forschungsmethodisches Werkzeug in der Volkskunde gehalten.

Resümee: Der Vortrag wurde gut aufgenommen und es herrscht anscheinend reges Interesse an dem Projekt. Gut war sicher, dass ich eine Diskussion über die Wissenschaftlichkeit von Wikipedia von vorn herein ausgebremst habe (dadurch, dass ich Wiki als Werkzeug zum kollaborativen Arbeiten definiert haben und NICHT als „kleines Wikipedia). Wie zu erwarten war, kam es zu einer Diskussion darüber, inwieweit man prüfen kann und muss, ob das, was in einem Brauchwiki steht auch „richtig“ ist. So eine Diskussion war von außen interessant zu beobachten, ich war aber auch froh, in dem Punkt keinen Standpunkt verteidigen zu müssen (ich hatte in dem Fall ja eher die Rolle des „Beraters“ von außen, der sich nicht allzusehr um fachwissenschaftliche Fragen kümmert).

Add comment Februar 9, 2008

Es ist geschafft: Die Einleitung

Wie verprochen, noch „frisch aus dem Hirn“, meine Einleitung. Sie erscheint etwas unrund so isoliert vom Rest der Arbeit. Aber ich hoffe, sie führt gut auf das Thema hin. @ Sandra: Leider keine persönliche Lerngeschichte. Das war doch etwas zu kompliziert… Hier also das Werk, ohne Gewähr, dass es sich nicht noch mehr oder weniger ändern kann.

„Bologna: Unterschiedliche Perspektiven auf eine Hochschulreform

Zurzeit vollzieht sich an den deutschen Universitäten ein unübersehbarer Wandel. Die europaweite Strukturreform der Hochschulen, durch die der Name Bologna eine zweite Bedeutung erlangt hat, wirbelt reichlich Staub auf und führt zu Diskussionen darüber, was „Bildung“ heute bedeutet, welche Ziele sie verfolgt und wie sie auf Veränderungen reagieren soll, die in verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft zutage treten. Diese Debatte – teils streng wissenschaftlich, teils emotional aufgeladen – ist in vollem Gange: Während die einen den Untergang der altehrwürdigen deutschen Universität befürchten und in Bologna die „Misere der europäischen Hochschulen“ (Liessmann, 2007, 104) sehen, hoffen andere, dass die Reform das Hochschulstudium effektiver und effizienter werden lässt. Die Verantwortlichen an den Hochschulen haben währenddessen mit den praktischen Problemen der Implementation der Bologna-Regularien zu kämpfen. Sie befassen sich eher mit pragmatischen Problemen der Umsetzung denn mit bildungspolitischen Grundsatzfragen. Denn bis zum Jahr 2010 sollen alle deutschen Studiengänge auf die neuen Bachelor- (BA) und Master- (MA) Abschlüsse umgestellt sein. Zum Wintersemester 2007/08[1] haben erst 61 Prozent aller Studiengänge an deutschen Hochschulen dieses Ziel erreicht (HRK, 2007, 5).

Angesichts der gebotenen Eile verwundert es wenig, dass bei der Einführung der neuen Strukturen – mit den BA-/MA-Abschlüssen sind das modularisierte Studiengänge, die studienbegleitende Leistungserhebung sowie die Bewertung nach dem European Credit Point System (ECTS) – die didaktische Perspektive manchmal in den Hintergrund tritt. Berichte darüber, wie sich der Studienalltag durch das Bologna-Studium verändert, fallen daher oft negativer aus als die offiziellen Statistiken über die Umsetzung der Bologna-Strukturen: Die ZEIT schreibt von inhaltlich überfrachteten Bachelor-Studiengängen, in denen die eigentlichen Reformziele – Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit durch umfassende Kompetenzentwicklung und Internationalisierung des Studiums – keinen Platz mehr finden (DIE ZEIT, 25.10.2007). Der Zwischenbericht von 22 Bologna-Beratern an deutschen Hochschulen weist in eine ähnliche Richtung: Während sich die Strukturreform auf einem guten Weg befindet, fehlt es bei der Verwirklichung der didaktischen Ziele bislang an entscheidenden Ideen (Hennecke, 2006, 10). Und in der Süddeutschen Zeitung ist zu lesen, dass immer mehr Studierende[2] an psychischen Erkrankungen leiden – eine Folge von Zeitnot und der erhöhten Prüfungslast (Süddeutsche Zeitung, 10.01.2008). Aus Sicht der Studierenden scheint Bologna also vor allem mehr Arbeit und Stress zu bedeuten. Mit der modularen Durchorganisierung gehen Freiheiten verloren, das Studium wird zunehmend verschult (Stegemann, 2007). Eine Garantie, dass sich mit der Reform auch die Studienbedingungen verbessern, gibt es im Gegenzug nicht. Bisher fehlen entscheidende Hinweise, dass im BA-/MA-Studium generell dass, „mehr“ oder „besser“ gelernt wird als mit den traditionellen Abschlüssen. Auch auf dem Arbeitsmarkt scheinen Bachelor- und Master-Absolventen bislang keine entscheidenden Vorteile gegenüber Kommilitonen mit „alten“ Abschlüssen zu haben (van Lith, 2005). Ist Bologna, zumindest aus Sicht der Lernenden, also „vorerst gescheitert“ (Stegemann, 2007)?

Es gibt auch Anzeichen, die Bologna in einem besseren Licht dastehen lassen: Die Ergebnisse einer ersten Studie der HIS GmbH (Hochschul Informations System) zu „Kompetenzen von Absolventinnen und Absolventen traditioneller und reformierter Studiengänge“ (Schaeper, 2007) zeigen, dass Abgänger mit BA-Abschlüssen im Bezug auf Schlüsselkompetenzen durchschnittlich eher besser abschneiden als Studierenden mit „herkömmlichen“ Abschlüssen (ebd., 9).[3] Speziell in Bezug auf die Selbstorganisationsfähigkeit und soziale Kompetenzen sind die Bachelor-Absolventen im Vorteil. Obwohl die Studie nur einen ersten Eindruck geben kann und keineswegs allgemeingültige Ergebnisse liefert, zeigt sich doch, dass das Bologna-Studium dem selbst gesetzten Ziel der Kompetenzentwicklung gerecht werden kann. An der Stelle wird es interessant, denn: Die positiven Ergebnisse kommen nicht als direkte Folge der neuen Abschlüsse zustande. Vielmehr korrelieren die positiven Entwicklungen im Bereich überfachlicher Kompetenzen mit Aspekten der Lehrqualität ebenso wie mit der didaktischen Gestaltung der Lehre (ebd.14f): Wichtige Faktoren sind hierbei die Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden, die fachliche Qualität sowie die Praxisorientierung der Lehre. Ferner spielen didaktische Maßnahmen zur Aktivierung von Lernenden sowie ein projektorientiertes Studium eine Rolle für die Entwicklung fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen ebenso wie für die Entwicklung von Selbstorganisationsfähigkeit.

Bologna als Chance und Herausforderung

Um das Lernen und Lehren an deutschen Universitäten nachhaltig zu verbessern reicht es also nicht, die neuen Abschlüsse und Bewertungsverfahren alten Studiengängen „überzustülpen“. Im Gegenteil: Es scheint so, als passen neue Strukturen und alte Lehr- und Lernmethoden nicht besonders gut zusammen – die negativen Folgen, die ein solches Vorgehen mit sich bringen kann, wurden bereits skizziert. Allerdings steht die der Bologna-Prozess didaktischen Initiativen auch nicht von Hause aus im Weg, wie die HIS-Studie zeigt. Die positiven Ergebnisse werden dort darauf zurückgeführt, dass „dass Curricula und Lernarrangements so modernisiert wurden, dass die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen begünstigt wird“ (ebd., 10). Bologna kann daher durchaus eine Chance darstellen, die alt eingefahrene Praxis des Lernens und Lehrens an der Hochschule zu überdenken. Das gilt ebenso für die Ziele, auf die ein Hochschulstudium hin ausbilden soll.

Um diese Chancen, die der Bologna-Prozess bietet, auch nutzen zu können, müssen formale Studienstrukturen, didaktische Maßnahmen und Bildungsziele sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Dieser Herausforderung wird bei der Umsetzung der Bologna-Strukturen – wie es scheint – häufig zu wenig Beachtung geschenkt. Im Vordergrund steht eine möglichst rasche Umsetzung formaler Richtlinen, ohne dabei didaktische Gestaltungsspielräume sinnvoll auszunutzen (vgl. Hennecke, 2006, 10). Auch die zitierte HIS-Studie bemerkt kritisch, dass die positiven Ergebnisse durch eine Befragung von Absolventen zustande gekommen seien, deren „frühzeitig eingeführte […] Bachelor-Studiengänge, […] sich durch eine besondere Innovationsfreude auszeichnen“ (ebd., 21). Zudem wird der vorläufige Charakter der Untersuchung betont und die Frage gestellt, inwieweit bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses auf die nachhaltige Entwicklung einer neuen Lehr- Lernkultur geachtet wird. Angesichts zahlreicher negativer Auswirkungen, die sich im Zuge der Implementation von Bologna abzeichnen besteht im Hinblick auf dieses Ziel entschiedener Entwicklungsbedarf – eine Herausforderung die in dieser Arbeit aufgegriffen werden soll.

Forschungsfragen und -ziele

Die vorliegende Arbeit setzt an dieser Stelle an: Den Ausgangspunkt bildet die Annahme, dass Bologna eine Chance bietet, Bildungsziele kritisch zu überdenken und das Lernen und Lehren an der Hochschule besser zu gestalten. Mit dieser Chance ist jedoch eine Reihe von Herausforderungen verknüpft: (1) Um zu einem schlüssigen didaktischen Design zu gelangen, gilt es zunächst, begründete Bildungsziele zu definieren. Das bedeutet festzulegen, wozu ein Hochschulstudium unter Berücksichtigung aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen befähigen soll. Diese Ziele und Anforderungen müssen in einem nächsten Schritt (2) mit passenden didaktischen Konzepten und Methoden verknüpft werden. Damit solche Konzepte tatsächlich Einfluss auf den Bildungsalltag an der Hochschule nehmen, muss letztendlich (3) ein Implementationsdesign entwickelt werden, aus dem heraus konkrete didaktische Maßnahmen umgesetzt werden. Dabei gilt es, sowohl die definierten Bildungsziele als auch die strukturellen Rahmenbedingungen, die das Lernen und Lehren an der Hochschule bestimmen, im Auge zu behalten.

In dieser Arbeit wird versucht, diese drei Schritte von der theoriebasierten Herleitung von Bildungszielen über die didaktische Konzeption eines Lehr- Lernarrangements bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen, nachzuvollziehen. Dieses Vorhaben lässt sich in folgende Forschungsziele unterteilen:

· Theoretisches Ziel I: Auf Basis einer Analyse aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen werden Bildungsziele der Hochschule diskutiert und Anforderungen abgeleitet.

· Theoretisches Ziel II: Ausgehend von den entwickelten Bildungszielen werden Konzepte und Methoden zu einem didaktischen Arrangement kombiniert.

· Entwicklungsziel: Aufbauend auf den Theoretischen Vorüberlegungen wird ein Implementationsdesign entwickelt. Dieses berücksichtigt zum einen die definierten Bildungsziele; zum anderen muss es an bestehende Studienstrukturen anschlussfähig sein.

Im Hinblick auf das formulierte Entwicklungsziel, die Konzeption und Implementation eines didaktischen Designs, beginnt die Arbeit nicht bei Null: Das in Kapitel fünf vorgestellte „Begleitstudium Problemlösekompetenz“ existiert bereits seit dem Jahr 2004. Die Umsetzung erfolgte zunächst jedoch nach heuristischen Prinzipien; die vorliegende Arbeit bereitet die didaktischen Überlegungen, die dem Design zugrunde liegen, theoretisch auf. Es erfolgt ein Rückbezug des didaktischen Konzepts auf aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft und Hochschule. Ferner werden bestehende Schwachstellen aufgegriffen und Ansätze für eine systematische Weiterentwicklung des Studienkonzepts entworfen. Die vorliegende Arbeit lässt sich damit als Teil eines langfristigen entwicklungsorientierten Forschungsprozesses auffassen. Sie stellt die Schnittstelle zwischen einem ersten, vorwiegend aus der Praxis gewachsenen didaktischen Design und einem zweiten, theoretisch fundierten Re-Design (vgl. DBR Collective, 2003).“


[1] Stand: Erster September 2007.

[2] Wann immer möglich werden in dieser Arbeit geschlechtsneutrale Begriffe verwendet. An Stellen, an denen die Lesbarkeit leiden würde, finden sich jedoch männliche Formen. Gemeint sind dort natürlich auch alle Autorinnen, Forscherinnen und Probandinnen.

[3] Die Ergebnisse basieren auf den Selbstauskünften von insgesamt 11 826 Absolventen ausgewählter Fachrichtungen, darunter 1624 Bachelor Absolventen.

3 comments Februar 5, 2008

GWPs Tagung

Ich befinde mich gerade auf der Tagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie in Olten in der Schweiz. Leider gibt es kein WLAN, aber immerhin Netzzugang in den Computerräumen der Fachhochschule.

Gehört habe ich bisher die Eröffnungsreden sowie die erste Keynote. Für mich interessant war vor allem der Eröffnungsbeitrag von Prof. Eberhard Ulich zur gesellschaftlichen Bedeutung angewandter Psychologie. Herausgehoben wurde dabei der Aspekt der (psychischen und physischen) Gesundheit als Folge der Arbeitsgestaltung. Hier tun sich natürlich auch Bezüge zu der Frage auf, wie Bildungskontexte sinnvoll(er) gestaltet werden können. Einmal mehr bestätigte der Vortrag (mit empirischen Daten) die Annahme, dass die Erfüllung grundlegender Bedüfnisse wie soziale Eingebundenheit, Autonomie und Wirksamkeitserleben entscheidend für die psychische und auch physische Gesundheit sind.

An der Keynote von Prof. Heinz Schüpbach („Kooperation & Teamarbeit: Nur angesagte Nettigkeit oder rational begründbare Entscheidung) konnte für mich vor allem die rhetorische Gestaltung des Einstiegs überzeugen: In einem virtuellen Dialog zwischen Taylor, Mayo, Herzberg und Bomforth stellte Schüpbach unterschiedliche Positionen zum Prinzip Kooperation in der Arbeit übersichtlich und kompakt dar. Mich als quasi-Laien auf dem Gebiet hat er damit jedenfalls „bei der Stange“ gehalten. Interessant war ferner ein Kurzstatement zur Lage der anwendungsorientierten (psychologischen) Wissenschaft, die unter der aktuellen Betonung theoretischer (Experimental-) Forschung wesentlich zu leiden habe. Als Beispiele führte er die aktuelle Berufungspraxis an deutschen Hochschulen(starket betonung von Zitations-Indizes) ebenso an, wie die Zugangskriterien zu wichtigen Fachjournals. Gabi scheint mit ihrem Apell gegen eine reine „Forschung danach“ also keineswegs alleine dazustehen…

So, die Workshops und die letzen Panels für heute sind vorbei. Gleich noch eine Keynote. Der Workshop, den ich gewählt habe, hatte ein altbekanntes Thema: Das Verhältnis von Wissenschaft und Wirtschaft. Durchgeführt wurde er in der sog. World-Cafe-Methode, bei der man in einer Gruppe ein Thema behandelt und dann zu einem anderen Tisch wechselt. Einer aus der Gruppe bleibt sitzen usw. Ich muss sagen, ganz entgegen den Erwartungen, habe ich viele neue Standpunkte mitbekommen. Eine wichtige Erkenntnis: Bei Kooperationen sollte wenn möglich vorher klar sein, dass u. U. unterschiedliche Interessen verfolgt werden. Der Prozess der Zielfindung muss daher iterativ ablaufen und immer wieder neu behandelt werden. Also ein beständiges Abstimmen von Zielen, Interessen und Standpunkten. Wichtig sei auch Vertrauen zwischen den Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Ob man das aber von vorn herein haben kann? Naja, das Thema ist jedenfalls ein Dauerbrenner.

Die zweite Keynote von Dr. Oliver Strohm hat mir das Beratergeschäft etwas sympathischer gemacht ;-) . In seinem Vortrag zeigte Strohm pragmatisch und „down to earth“ verschiedene Facetten von Beratung und distanzierte sich vom – wie er selbst es nannte – „Metaplanclown“.

Mein rückblickendes Fazit zur Tagung: Für mich war es sehr interessant, obwohl, oder gerade weil die angewandte Wirtschaftspsychologie nicht genau das Themengebiet ist, in dem ich mich (derzeit) bewege. Den Ansatz einer interventionsorientierten (Arbeits- und Organisations-) Psychologie finde ich äußerst spannend. Die Tagung war angenehm und ich habe mich – obwohl Studierender und einer der, wenn nicht der Jüngste Referent, wohl gefühlt.

Add comment Februar 1, 2008


 

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