Web 2.0-Wahlkampf in Augsburg

Januar 13, 2008

Die Wahl des Oberbürgermeisters in Augsburg wird zu einem Web 2.0-Event, der es mit dem US-Wahlkampf aufnehmen könnte, nur ein paar Nummern kleiner – und lustiger.

Ein sehr amüsanter Artikel in der Stadtzeitung informiert darüber, das der unabhängige OB-Kandidat Kurt Gribl eine Myspace-Präsenz (die ich jetzt bewusst nicht verlinke) eröffnet hat.  Gribl hatte sich bereits mit der Augsburger Popkommission als Förderer der (Jugend-) Kultur zu etablieren versucht. Das ist wohl nur bedingt gelungen, denn es gibt auf Myspace auch eine Seite des „Verein der Geschädigten der Popkommission ev“. Beide werben nun um die Gunst Augsburger Künstler.

Lustig ist die Geschichte deswegen, weil her Wahlkampf mit Myspace-Freundschaften geführt wird. Nach dem Motto: Magst du Gribl oder magst du ihn nicht, lehn seine Freundschaft ab oder nimm sie an… Das Annehmen und Ablehnen hat mittlerweile eine dermaßen verwirrende Dimension, dass man den entsprechenden Stadtzeitungs-Artikel wirklich sehr aufmerksam lesen musste, um ihn zu verstehen.

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