Compendium LD: Tool for Course planning
On the last red*ink residential seminar in Tesserete, Ticino, we had the pleasure to have Gráinne Conole (here is her blog) as a speaker. Most interesting – for me – was to get first-hand insights in Gráinne’s everyday work at the Open University UK where she is responsible for e-learning (though she certainly thakes on a very differentiated and open perspecitve on the ‘e’).
A most interesting thing for me is Compendium LD, a smart (and free) little tool for visualizing course designs. After having spent some time working on a broschure (well, rather redact and re-edit an so long unfinished draft) about how to sensibly design self-study courses, this tool really seems handy for course design. I have already played around a bit and desined a course into the blue. Tomorrow, however, I will test it under „real life conditions“ as I plan to use it for supporting a re-design of an existing course. I hope that (1) the tool will help me to keep track of all the elements of the course fulfilling the demand to arrive at a coherent desing and (2) it will help the lecturer whose course is to be modified to get deeper insights and a better feeling for didactic design processes. See what the tool can do in practice – I will report on my experiences.
Another initiative Gráinne presented is Cloudworks, a platform for exchanging functioning didactic designs but also unsolved problems and open questions. The idea is to build on the experiences of not so successful attempts to set up learning objects repositories etc. So cloudworks features a few functions that aim at building up a rather strong community to reach a critical mass of active users. I am sceptical about it but let’s give it a chance, it certainly is a great idea. So, please register and enter your good and bad practices from your own teaching.
Btw. Gráinne prompted us to do an ad hoc Cloudworks session and jot down some ‘clouds’ (good didadctic concepts) that come to our mind. I briefly described the Augsburg model to teach or rather learn about qualitative research methods. Let’s see perhaps it will be on Cloudworks in the near future.
Add comment September 22, 2008
Red*Inklings blog
My doctoral school has its own blog from now on. So if anyone is interested not only what I, but what all of us are doing in their respective pdh and other projects feel free to read and comment on the red*ink blog. This group blog is also the reason why I switch to English – at least in those of my entries that might be worth feeding them to the red*ink blog.
Add comment September 22, 2008
Abends offline
Derzeit bin ich abends offline. Ich bin umgezogen, in eine schöne, neue Wohnung mit Terassenblick auf die Stadt, Abendsonne, alles. Aber ich bin (noch) offline. Nun könnte man meinen, tagsüber vor dem Computer zu sitzen und im WWW zu navigieren, würde reichen. Aber nein, ich muss zugeben, ich fühle micht tatsächlich abgeschnitten vom Rest der Welt, wenn ich am Abend Zuhause bin und partout nicht ins Netz komme. Aber vielleicht ist das ja ne zeitlang ganz heilsam. Man liest mehr, hört Musik, die man schon lange nicht gehört hat… Trotzdem hoffe ich, dass ich bald das Equipment für meinen W-Lan-Zugang geliefert bekomme. Dann kann ich mich nämlich auf die Terasse setzen und online sein.
3 comments Juli 16, 2008
w.e.b.Square in Gross
Zufällig bin ich bei der Arbeit gerade auf das 360-Grad-Journal gestossen, eine Art w.e.b.Square als hardcopy Journal. Die Idee, die dahinter steht, ist wohl dieselbe wie bei w.e.b.Square: Studentische Arbeitsergebnisse – also Seminar- und Abschlussarbeiten, Essays etc. sollten nicht einfach in Archiven verschwinden, sondern gelesen werden.
Die Umsetzung sieht allerdings ganz anders aus: Während w.e.b.Square ein kleines, kostenlos zugängiges Online-Portal ist, gibt 360-Grad ein kostenpflichtiges Magazin heraus (zu Semesterbeginn und -ende) in einer Auflage von 3500 Exemplaren. Sehr beeindruckend ist auch der Beirat der dahinter steht. Wobei natürlich auch interessant wäre, inwiefern das Projekt dann wirklich noch als studentisch gelten kann, vor allem weil einige Beiträge doch auch von Postdocs und z. T. Habilitierten verfasst worden sind. Sandra wird sich auf jeden Fall eingehender damit befassen – auch im Hinblick auf den GMW-Beitrag von ihr, Vicky und Gabi zu w.e.b.Square. Vielleicht kommt ja ein guter Kontakt zustande.
2 comments Juli 15, 2008
Designing Activity-Based Learning Environments: Artikel online
Der Artikel, den ich zusammen mit Tom für den SCIL-Kongress verfasst habe, ist nun im Rahmen eines SCIL-Arbeitsberichts erschienen und online verfügbar:
Jenert, T. & Sporer, Th. (2008). Designing Activity-Based Learning Environments from a Student PerspectiveBrahm, T. (Ed.), The Changing Face of Learning in Higher Education Institutions Paper Proceedings of the 3rd International scil Congress 2008, St. Gallen: scil, Universität St. Gallen.
In dem Artikel diskutieren wir unterschiedliche Methoden vor, wie praktische Erfahrung und theoretisches Wissen zusammen vermittelt werden können. Einerseits klassische Seminare mit Praxiselementen, andererseits das grossteils selbstorganisierte Selbststudium. Als Synthese beider Formen präsentieren wir ein Kursdesign, dass Studierende von einer eher geschlossenen, vertrauten hin zu einer offenen, selbstorganisierten Lernform führt.
Add comment Juni 25, 2008
Curriculum Development
Gestern waren ich und Anja an der Pädagogischen Hochschule Zürich zu einem Workshop von Harry Hubball zum Thema Curriculum-Entwicklung. Hubball ist Associate Professor an der Universität von Vancouver, Canada und befasst sich mit der Entwicklung „lernzentrierter“ Curricula. Der Fokus lag dabei auf der Programmebene, d. h. die Konzeption eines ganzen Studiengangs über mehrere Semester. Für mich war das eine relativ neue Perspektive, weil ich sonst eher didaktische Interventionen auf Modul- und noch eher Kursebene kenne.
Die bunte Zusammensetzung des Publikums (mit dabei waren z. B. Curriculumsverantwortliche aus den Bereich en Lehrerbildung, Musikerziehung, zeitgenössischer Tanz,…) machte den Workshop ebenso interessant wie die lebendige Art Hubballs und seine Fähigkeit, die Erfahrungen der Workshopteilnehmer als Diskussionsanker aufzunehmen und doch noch eigenen Input zu liefern.
Besonders interessant fand ich persönlich vor allem die Frage, wie man von einzelnen Modulen zu einem Studiengang gelangt, der von Studierenden sowohl horizontal (innerhalb eines Semesers) als auch vertikal (über den gesamten Zeitverlauf des Studiums) als kohärent erlebt wird. Hubball empfiehlt, der „Curriculum Learning Community“ beachtung zu schenken und diese zu stärken. Das bedeutet, alle, die an einem Studiengang mitwirken, sollten vor der Planung, während der Implementation und auch einige Zeit nach der Einführung in die Curriculumsentwicklung mit einbezogen werden, sodass ein echtes Verantwortungsgefühl und Interesse (commitment) entsteht.
Die Studierenden sind dabei eine wichtige Anspruchsgruppe und sollten von daher vor Beginn der Lernaktivitäten zu ihren Bedürfnissen und Vorstellungen befragt werden. Desweiteren sei es wichtig, didaktische Gestaltungsprozesse für alle Betroffenen transparent zu machen, also die Gründe für Veränderungen klar zu kommunizieren und z. B. deutlich zu machen, dass damit eine Verbesserung einhergeht oder Wünsche berücksichtigt werden.
Ferner sei es erforderlich, die Curriculumentwicklung in gewisser Weise zu professionalisieren (establish a „Scholarship of Curriculum Practice“), d.h. Curriculumentwicklung als ganzheitlichen Prozess zu verstehen (im Gegensatz zu eher fragmentarischen Ansätzen, in denen unterschiedliche Elemente des Curriculums von verschieden Personen entwickelt werden) und in die Hände von Experten zu geben, die sich wiederum in der wissenschaftlichen Community etablieren.
Literaturtipp:
Hubball, H.T., & Gold, N. (2007). The Scholarship of Curriculum Practice and Undergraduate Program Reform: Theory into Practice. New Directions for Teaching and Learning 112, 5-14.
Add comment Juni 18, 2008
„Amerikanisierung“ falsch verstanden
Gabi (danke für den intersannten Hinweis!) verweist in ihrem Blog auf einen Artikel von Havard-Professor Jeffrey Hamburger in Forschung und Lehre, zum Umbau des deutschen Hochschulsystems. Was hierzulande häufig als Amerikanisierung gesehen wird, empfindet Hamburger, selbst Professor in Harvard, als einen Verlust von Werten, die ausgerechnet die amerikanischen Hochschulen im 19. Jahrhundert versucht haben von der deutschen Hochschule zu übernehmen. Interessant, dass Hamburger in den US-amerikanischen Bachelor-Master-Abschlüssen ausgerechnet die Flexibilität, Wahlfreiheit und Selbstverantwortung („die Freiheit, den eigenen Studienverlauf selbst zu gestalten“) wiederfindet, die hierzlande mit Verweis auf effizientere (Aus-) Bildung eher kritisch betrachtet wird.
Für mich ein deutliches Zeichen dafür, dass Fragen zur Flexibilität und zur Gestaltung von Studienpfaden mit Bologna nicht gegessen sind, im Gegenteil. Gerade jetzt sollte man sich Gedanken machen, wieviel Freiheit man Studierenden zutraut. Zumal man ja am Ende den selbstorganisierten Lernenden haben will
1 comment Juni 17, 2008
Net-Generation Expertenchat: Protokoll online
Leider konnte ich beim e-teaching.org Expertenchat mit Rolf Schulmeister nicht dabei sein, da war ich gerade auf der Autobahn: Mittlerweile ist das Chatprotokoll abrufbar, in dem fast endgültig beantwortet wird, ob es denn nun eine Netzgeneration gibt, oder nicht
Add comment Juni 12, 2008
Personalisiert Lernen
Im UK läuft seit einiger Zeit eine recht spannende Debatte darum, wie sich formelles Lernen besser „personalisieren“, d.h. auf individuelle Bedürfnisse und Interessen der Lernenden anpassen lässt. Ausgangspunkt der Diskussion bildete Charles Leadbeaters Paper über Personalisierung im Public Sector aus 2003. Auf dem höchsten Level meint Personalisierung eine professionell Unterstützte Selbstorganisation. Ein Beispiel dafür wäre ein gesunde Lebensführung, angeleitet durch Experten aus dem Gesundheitsbereich.
Ein besonders geeigneter Anwendungskontext für das Konzept wird im Bildungsbereich gesehen, wo Studierende zunehmend als Mitgestalter von Lernzielen eingebunden werden und ihnen grössere Wahlmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Kompetenzentwicklung gegeben werden sollen.
Wie alle Konzepte, die auf Selbstorganisation fokussieren, steckt auch im Personalisierungskonzept die Gefahr der Überforderung. Konsequenz wäre, dass vor allem diejenigen, die sozial sowieso schon benachteiligt sind, in einem zunehmenden „Kompetenz-Wettbewerb“ noch weiter ins Hintertreffen geraten (siehe dazu: Campbell, R. J., Robinson, W., Neelands, J., Hewston, R., & Mazzoli, L. (2007). Personalised Learning: Ambiguities in Theory and Practice. British Journal of Educational Studies, 55(2), 135-154.). Und natürlich bietet der Ansatz jede Menge Raum für Rhetorik und Polemik – da muss man sicher vorsichtig sein.
Aus meiner Sicht hat das Konzept aber auch was für sich. Denn im Gegensatz z .B. zur „wundersamen“ Selbstorganisation im Netz durch Web2.0 (siehe Gabis Arbeitsbericht) werden in Konzepten zur Personalisierung von Bildung ganz explizit Strategien zur Unterstützung von Selbstorganisation angesprochen und eingefordert. Gewissermassen ein Kontext-Design, das sich nicht nur auf einzelne Lernaktivitäten innerhalb vorgegebener Rahmenstrukturen (z.B. Kursen, Curricula) bezieht, sondern ganz aktiv Lernende dabei unterstützt, ihre eigenen Lernpfade selbstverantwortlich zu planen und zu überwachen. Letzlich wird ein Kulturwandel in der Bildung angesprochen, wie ihn z.B. auch Bologna verfolgt. Nur, dass Personalisation eine Wandelstrategie anspricht, in welcher die Lernenden, um die es ja beim „Shift from Teaching to Learning“ gehen soll, gleich eingebunden werden. Gespannt darf man, sein, wie erfolgreich diese ambitionierten Ziele schliesslich umgesetzt werden…
Hier kann man mal reinschauen:
Leadbeter: Learning about Personalisation (mit speziellem Fokus auf Bildung)
Futurelab: The Learner Voice
Teaching and Learning Research Programme: Personalised Learning
Leider habe ich bisher vor allem Konzeptpapiere und Praxisberichte, aber noch kaum wissenschaftlich fundierte Literatur im Sinne theoretischer und empirischer Arbeiten gefunden. Zudem bezieht sich praktisch alles auf die Schulpraxis. Für den Hochschulbereich scheint es hier (noch) nicht viel zu geben. Für Hinweise bin ich natürlich dankbar.
Add comment Juni 12, 2008
e-inclusion: Digitale Tools für Menschen mit Lernschwierigkeiten
Mal eine andere Perspektive auf digitale Technologien: Futurelab hat im Mai einen Arbeitsbericht zur Nutzung digitaler Lerntechnologien zur Unterstützung von Menschen mit Lernschwierigkeiten veröffentlicht:
„[...] one of the key findings of this review is the need for a more mature and established field of research in the area of digital technologies and learning difficulties, one in which research is connected with a wider theoretical understanding of learning in social contexts and with digital
technologies, rather than constrained to the evaluation of the efficacy (or otherwise) of particular tools“ (Abbott, 2008, 9).
Abgesehen davon, dass der zweite Teil dieses Zitats für den Einsatz digitaler Tools im Allgemeinen gelten kann, finde ich den Ansatz der e-inclusion interessant: Er betrachtet digitale Techologien nicht vor dem Hintergrund von hochkompetentn Lead-Usern. Vielmehr sehen die Autoren das Potenzial, die Unterschiede zwischen „normalen“ Lernenden und solchen mit Lernschwierigkeiten zu verringern:
There are no longer strong barriers between products aimed at this supposed group and those aimed at the mainstream(ebd., 18).
Abbott, C. (2008). E-inclusion: Learning Difficulties and Digital Technologies. Futurelab Report 15. Available electronically: http://www.futurelab.org.uk/resources/documents/lit_reviews/Learning_Difficulties_Review2.pdf (2008-06-04).
Zum Themenkreis Educational Technologies und Social Justice hat Futurelab auch ein kostenfreise E-Book herausgebracht (das ich aber noch nicht näher angesehen, sondern nur überflogen) habe:
Grant, L. (2008). Designing educational technologies for social justice. A Futurelab Handbook. Available electronically: http://www.futurelab.org.uk/resources/documents/handbooks/designing_for_social_justice2.pdf (2008-06-04).
Add comment Juni 4, 2008